Was ist der Unterschied zwischen Naturkosmetik und Biokosmetik?

Naturkosmetik wird fälschlicherweise oft gleichgestellt mit der Biokosmetik. Dabei gibt es hier enorme Qualitätsunterschiede. Naturkosmetik ist ein weit dehnbarer Begriff und schon Produkte mit nur geringem Anteil an biologischen  Inhaltsstofffen werden als Naturkosmetik bezeichnet. In Naturkosmetik sind immer noch viele chemische und syntetische Hilfsstoffe erlaubt, die nicht notwendig wären und schädlich für die Haut sind. Zertifizierte Biokosmetik wird aus hochwertigen naturbelassenen Rohstoffen hergestellt. Es werden weder chemische noch synthetische Zusatz- oder Hilfsstoffe eingesetzt, der überwiegende Teil der Inhaltsstoffe kommt aus kontrolliert biologischem Anbau oder aus Demeter-Anbau. Der Bio-Anteil nach der Bio-Austria-Norm  beträgt bei den kosmetischen Produkten mindestens 95 %.

Warum basische Kosmetik und Körperpflege?

Die gesamte Körperpflege war bis vor 70 Jahren basisch. Die Ägyter, Perser, Altgriechen und Römer benutzten basische Grundkomponenten wie Pottasche oder Pflanzenaschen. Bekannt war auch die basische Kernseife mit einem pH-Wert von 8,5 – 9. In den letzten Jahrzehnten geriet dieses Wissen jedoch fast völlig in Vergessenheit.

Welche Wirkung hat Glycerin auf die Haut?

„Glycerin ist ein wasserbindender Zusatzstoff und findet in fast allen Kosmetika Verwendung“. Durch Glycerin legt sich ein Film auf die Haut, welcher der Haut vortäuscht, Feuchtigkeit bekommen zu haben. In Wahrheit entzieht Glycerin der Haut die Feuchtigkeit. So entsteht der „Teufelskreislauf“, der sich darin äußert, dass viele Menschen alle 30 – 60 Minuten zu Ihrem Lippenpflegestift oder Handcreme greifen, um nachzucremen.

Glycerin ist sehr reaktionsfreudig und geht auch mit anderen Stoffen und Säuren chemische Verbindungen ein, die den Körper belasten können.

Glycerin ist auch ein hervorragender Konservierungsstoff. Machen Sie einfach mal folgenden Test, der früher auch in der Schule gemacht wurde, um Blätter zu imprägnieren und in Albums zu kleben:

Nehmen Sie ein Glas und füllen es zur Hälfte mit Wasser und die restliche Hälfte mit Glycerin. Sie werden feststellen, dass Glycerin ausgezeichnet wasserlöslich ist. Nehmen Sie jetzt ein Blatt von einem Baum oder Strauch und tauchen Sie dieses Blatt in die Wasser-Glycerin-Lösung. Das Blatt wird jetzt imprägniert. Es zerfällt nicht mehr. Farbe und Form wird erhalten und der Stoffwechsel wird blockiert.

Was glauben Sie, was mit Ihrem Körper passiert, wenn Sie glycerinhaltige Kosmetika verwenden? Und bedenken Sie, die meisten Menschen benutzen Ihre Kosmetik Tag für Tag und Woche für Woche. Steter Tropfen höhlt den Stein.

Was sind Emulgatoren?

Emulgatoren sind Stoffe, die dazu dienen, den relativ hohen Wasseranteil mit dem öligen Anteil in Cremen zu verbinden und eine billige Produktion ermöglichen. Sie machen die Haut durchlässig für Schadstoffe aus der Umwelt!  

Neuerdings wird oft mit dem Begriff „natürliche Emulgatoren“ geworben. Tatsache ist, dass durch die chemische Veränderung des Ausgangsstoffes von dessen natürlicher Wertigkeit nichts mehr übrigbleibt.

Gute Cremes enthalten einen sehr geringen Wasseranteil, so dass der Anteil an Inhaltsstoffen prozentual höher ist als in vielen herkömmlichen Cremen. Deshalb kommen sie mit natürlichen Bindemitteln wie Traganth (aus einer Distelart gewonnen), Tarakernmehl (aus einer wildwachsenden Staude in Peru) und Xanthan (Bakterium, das auf Kohlblättern wächst) aus und benötigen keine Emulgatoren.

Die hier veröffentlichten Informationen werden nach bestem Wissen weitergegeben. Es handelt sich nicht um Diagnose- oder Therapieanweisungen. Bei dem Verdacht auf eine Erkrankung suchen Sie unbedingt Ihren Arzt oder Heilpraktiker auf. Die Veröffentlichungen dienen zu Ihrer Information und Weiterbildung. Wir schließen die Haftung für Schäden jedweder Art, die durch die Anwendung der Angaben direkt bzw. indirekt entstehen, aus.

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