Kosmetik und Körperpflege - worauf Sie achten sollten

Kosmetik und Pflegeprodukte zeichnen sich nicht nur dadurch aus, welche Inhaltsstoffe sie enthalten.Mindestens genauso wichtig ist es, welche Stoffe sie nicht enthalten sollten! Viele handelsübliche Seifen, Lotionen und Kosmetika enthalten Substanzen, die Gesundheitsschäden und unerwünschte Reaktionen auslösen können. 

 

Überprüfen Sie  Kosmetik- und Körperpflegeprodukte auf folgende Inhaltsstoffe. Diese sollten nicht enthalten sein:

 

a -Hydroxysäure

Eine organische Säure, die durch anaerobe Atmung entsteht. Hautpflegeprodukte mit a-Hydroxysäure greifen  die Hautzellen an. Langfristige Hautschäden können die Folge sein:

 

Alfa Hydroxid Säure

Organische Säure, die bei anaerobischer Atmung produziert wird. Pflegemittel mit AHS lösen nicht nur beschädigte Haut-Zellen ab, sondern auch die Schutzbarriere der Haut. Langzeitschäden auf der Haut sind die Folge.

 

Aluminium

Ein metallisches Element, das vielfach bei der Herstellung von Flugzeugbauteilen und Prothesen sowie als Bestandteil von schweißhemmenden Mitteln, säurewidrigen Mitteln und Antiseptika verwendet wird. Aluminium wird mit der Alzheimer-Krankheit und mit Brustkrebs in Verbindung gebracht.

 

Butane

Ein Aerosol, hochbrennbar und kann in hohen Dosen narkotisierende Wirkung haben.

 

Collagen

Unauflösliches Strukturprotein, zu groß um in die Haut eindringen zu können. Das Collagen, das man in den meisten Hautpflegeprodukten findet, wird aus Tierhäuten und gemahlenen Hühnerfüßen gewonnen. Die Substanz legt sich wie ein Film über die Haut und kann sie dadurch ersticken.

 

Diethanolamie (DEA)

Ein farbloser oder kristallartiger Alkohol, welcher in Lösungsmitteln, Emulgatoren und Reinigungsmittel Anwendung findet. DEA wirkt als Weichmacher in Körperlotion oder als Feuchtigkeitsmittel in Hautpflegeprodukten. Falls diese DEA’s zusammen mit Nitraten verarbeitet werden, reagieren diese chemisch miteinander und führen möglicherweise zu Krebs erzeugenden Nitrosaminen. Obwohl in früheren Studien DEA selbst nicht als Krebs erzeugend galt, zeigen neueste Studien Krebs erzeugendes Potential, auch ohne Nitratverbindung. DEA’s sind unter anderem auch haut -und schleimhautreizend.

 

Dothylphthalat

Wird zur Vergällung von Alkohol eingesetzt. Es wird von der Haut aufgenommen und beeinflusst ihren Schutzmechanismus. Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. (Quelle Oko- Test, Heft 06/2001) Gefunden in Haarshampoos.

 

Dioxin

Karzinogenes Beiprodukt der Bleiche in der Papierherstellung. Dioxinbehandelte Behälter übertragen manchmal selbst Dioxine zum Inhalt des Behälters.

 

Elastin mit hoher relativer Molekülmasse

Ein ähnliches Protein wie das ColIagen und Hauptbestandteil elastischer Fasern (Strukturen). Elastin wird auch aus Tierteilen gewonnen. Die Wirkung auf die Haut ist vergleichbar mit der des Collagen.

 

Fluoride

Ein potentiell krebserregender Inhaltsstoff.

 

FIuorkohlenwasserstoffe

Ein farbloses, nicht entflammbares Gas oder Flüssigkeit. Kann leichtes Irritieren der oberen Atemwege erzeugen. Gewöhnlich ein häufiges Treibmittel bei Haarsprays.

 

Formaldehyd/-abspalter

Bronidox, Bronopol, Diazolidinyl-Harnstoff, Diazolidinyl-Urea, DMDM Hydantoin, lmidazolidinyl-Harnstoff, Imidazolidinyl-Urea, 2-Bromo-2- Nitropropane-1 ,3-Diol, 5-Bromo-5-Nitro 1 ,3-Dioxane). Ein farbloses giftiges Gas – ein Reizstoff und Krebserreger. In Kombination mit Wasser findet Formaldehyd als Desinfektionsmittel, als Fixierungsmittel oder Konservierungsmittel Verwendung. Formaldehyd ist in vielen kosmetischen Produkten und vor allem in herkömmlichen Nagelpflegesystemen enthalten. Schon in geringen Mengen reizt dieser krebsverdächtige Stoff Schleimhäute und kann Allergien auslösen.

 

Geschmackstoffe

Einige Geschmackstoffe stehen unter Verdacht, krebserregend zu sein.

 

Glycerin

Eine sirupähnliche Flüssigkeit, die durch die chemische Verbindung von Wasser und Fett hergestellt wird. Kommt als Lösemittel und Weichmacher zum Einsatz. Bei Luftfeuchtigkeit unter 65 % entzieht es den unteren Hautschichten deren Feuchtigkeit und hält sie an der Oberfläche, was die Haut von innen nach außen hin austrocknet.

 

Kaolin

Feiner weißer Lehm zur Herstellung von Porzellan. Die Haut erstickt und wird geschwächt

 

Lanolin

Fettende Substanz aus Wolle. Lanolin macht die Haut empfindlich, was allergische Reaktionen wie Hautausschläge bewirken kann.

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