Nach einem Bericht der WHO (World Health Organisation) im März 2003 fördert falsche Ernährung chronische Erkrankungen wie Herzkreislaufbeschwerden, Krebs, Diabetes, Adipositas, Osteoporose usw.

Diese von der Ernährung abhängigen Krankheitsformen waren 2001 für 59 % aller Todesfälle weltweit verantwortlich. Bis zum Jahr 2020 werden über 75 % aller Todesfälle weltweit von ernährungsabhängigen chronischen Erkrankungen verursacht werden, wenn die Menschen ihre Ernährung nicht umstellen. Die chronischen Krankheiten nehmen weltweit rasant zu, denn wir essen zu viel, zu süß, zu fett, zu schnell und kauen zu wenig. 

Die richtige Ernährung ist die Grundlage eines ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalts. Folgende Aussprüche unterstreichen dies: 

Hippokrates: „Eure Nahrungsmittel sollen Eure Heilmittel sein und Eure Heilmittel sollen Eure Nahrungsmittel sein.“

Pfarrer Kneipp: „Auch wenn der Vater vieler Erkrankungen nicht bekannt ist, die Mutter ist allemal die Ernährung.“

Man kann den menschlichen Verdauungsapparat dabei mit einem Ofen vergleichen, der schon lange nicht mehr geputzt wurde, nicht mehr den „richtigen Zug“ hat. Dieser Ofen zieht nach der Reinigung wieder, das Feuer brennt hell und ohne Rauch, so wie auch das Darmsystem nach einer Darmreinigungskur wieder besser arbeitet. Mit weniger Brennmaterial (= Nahrung) ist der Mensch leistungsfähiger als in der Zeit mit überreichlicher Nahrungszufuhr. 

Aktiv und gesund dank basischer Ernährung

Gerät das Gleichgewicht aus Säuren und Basen in unserem Körper aus dem Gleichgewicht, kann dies vom körperlichen Unwohlsein bis hin zu massiven gesundheitlichen Problemen führen. Hauptursache für eine solche Übersäuerung ist eine falsche Ernährung. Mit dem bewussten Einsatz basischer Nahrungsmittel kann Abhilfe geschaffen werden.

Säuren und Basen neutralisieren sich gegenseitig, ihr Verhältnis wird durch den pH-Wert ausgedrückt. Auch unser Körper versucht, schädliche Säuren durch vorhandene Basen auszugleichen, damit die Organe störungsfrei funktionieren können. Dafür benötigt er unter anderem basische Mineralstoffe wie Calcium, Kalium und Magnesium, die in chemischen Prozessen Säuren neutralisieren. Gewinnen die Säuren jedoch die Oberhand, gerät das System aus dem

 

Was bedeutet Übersäuerung?

Gerät das Gleichgewicht aus Säuren und Basen in unserem Körper aus dem Gleichgewicht, kann dies vom körperlichen Unwohlsein bis hin zu massiven gesundheitlichen Problemen führen. Hauptursache für eine solche Übersäuerung ist eine falsche Ernährung. Mit dem bewussten Einsatz basischer Nahrungsmittel kann Abhilfe geschaffen werden.

Säuren und Basen neutralisieren sich gegenseitig, ihr Verhältnis wird durch den pH-Wert ausgedrückt. Auch unser Körper versucht, schädliche Säuren durch vorhandene Basen auszugleichen, damit die Organe störungsfrei funktionieren können. Dafür benötigt er unter anderem basische Mineralstoffe wie Calcium, Kalium und Magnesium, die in chemischen Prozessen Säuren neutralisieren. Gewinnen die Säuren jedoch die Oberhand, gerät das System aus dem

Folgen einer Übersäuerung des Körpergewebes

Der beschriebene Mineralstoffentzug kann langfristig vielfältige Schäden hervorrufen, angefangen von Karies, Haarausfall, brüchigen Fingernägeln und Krampfadern bis hin zu Osteoporose, verstopften Blutgefäßen (Arteriosklerose) und Bluthochdruck, Bandscheibenleiden oder Herzrhythmusstörungen. Auch Beschwerden wie Gicht, Arthrose, Arthritis und Rheuma, Muskelverspannungen und –schmerzen, die Bildung von Nieren-, Gallen- und Blasensteinen, Hautalterung und Cellulite können Folgen einer Übersäuerung des Gewebes sein. Hinzu kommen chronische Müdigkeit und Erschöpfung – das sogenannte Fatigue-Syndrom – Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Lustlosigkeit oder gar psychische Störungen und Depressionen. Da sich Bakterien und Pilze im übersäuerten Milieu besonders wohlfühlen, werden auch die körpereigenen Abwehrkräfte in Mitleidenschaft gezogen, die Anfälligkeit für Infekte, Allergien etc. steigt.

Was führt zur Übersäuerung?

In erster Linie sind heutige Ernährungsgewohnheiten und die industrielle Herstellung unserer Lebensmittel für die zunehmende Übersäuerung verantwortlich. Im Idealfall sollten mindestens zwei Drittel unserer Ernährung basisch sein, tatsächlich ist es meist nur ein Drittel. Dabei sind keineswegs sauer schmeckende Lebensmittel zwangsläufig säurebildend. Im Gegenteil: Zitronen und viele andere Obstsorten wirken basisch, ebenso wie Essig und Sauerkraut! Eine säurebildende Wirkung auf unseren Organismus haben hingegen in erster Linie tierisches Eiweiß, Zucker und Alkohol. So führt zum Beispiel der häufige Verzehr von Fleisch, Fisch, Wurst, Käse und Eiern zu einem Säureüberschuss bei der Verdauung und Verstoffwechselung. Das gilt ebenso für Weißmehlprodukte, Süßspeisen und Fertigprodukte und auch Getränke wie Cola und Limonaden, die Phosphorsäure enthalten, erhöhen die Säurebelastung. Letztere erhöht sich ebenfalls bei Diäten, da beim Abbau von Depotfett zur Energiegewinnung Ketonsäuren entstehen. Gleichzeitig fehlen die zur Neutralisierung benötigten Vitamine und Mineralien, die durch industrielle Verarbeitung und Konservierung verloren gehen.

Basische Ernährung kann Abhilfe schaffen

Bei der basischen Ernährung gilt es, säurebildende Lebensmittel so weit wie möglich zu meiden und basischen Lebensmitteln den Vorzug zu geben. Dazu zählen vor allem Kartoffeln, Gemüse – insbesondere Karotten, Spinat, Blattsalate und Zwiebeln – zahlreiche Obstsorten, viele Kräuter, Samen, Sprossen und Keime oder Mandeln. Es gibt auch Lebensmittel, die nur auf wenigen Ebenen säurebildend wirken und daher als „gute Säurebildner“ bezeichnet werden können, beispielsweise bestimmte Nüsse, Hülsenfrüchte oder Biogetreide wie Dinkel oder Gerste. Diese können durchaus mit basenbildenden Produkten kombiniert werden. Bei Obst, Gemüse und Salat ist unbedingt frischen, nicht industriell vorbehandelten Sorten der Vorzug zu geben. Außerdem sollten mindestens 2 bis 3 Liter täglich getrunken werden, im Idealfall Leitungswasser, das vielerorts basischer ist als alle Mineralwasser.

Gesünder und fitter mit basischer Ernährung

Kommt der Säure-Basen-Haushalt dank basischer Ernährung wieder ins Gleichgewicht, treten die negativen Auswirkungen der Übersäuerung den Rückzug an. Überschüssige Säuren und deren Schlacken werden ausgeleitet und der Körper wieder besser mit Mineralien und Spurenelementen versorgt, schädliche Bakterien und Pilze verschwinden und auch überschüssige Pfunde schmelzen, wenn der Körper kein Fett mehr zum Schutz vor Säuren und Giften einlagern muss. Chronische Erkrankungen werden verhindert, Energie kehrt zurück, das allgemeine Wohlbefinden verbessert sich deutlich.

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