Aktiv und gesund dank basischer Ernährung

Basische Lebensmittel sind die Grundlage einer gesunden Ernährung. Eine gesunde Ernährung sollte zu ca. 80 % aus basenbildenden Lebensmitteln bestehen. Die folgende Liste über basische Lebensmittel hilft Ihnen bei der Auswahl und Zusammensetzung Ihrer Mahlzeiten, so dass Sie mehr basische Lebensmittel in Ihrer Ernährung berücksichtigen können.

 

 

 

Basische Lebensmittel – basenbildende Kräuter und Salate

 

Bohnenkraut Meerettich

Borretsch Melisse

Brennessel Muskatnuss

Brunnenkress Nelken

Chicoree Oregano

Chilischoten Paprika

Chinakohl Petersilie

Dill Pfeffer

Eichblattsalat Pfefferminze

Eisbergsalat Piment

Endiviensalat Radicchio

Feldsalat Romanasalat

Gartenkresse Rosmarin

Ingwer Rucola (Rauke)

Kapern Safran

Kardamom Salbei

Kerbel Sauerampfer

Kopfsalat Schnittlauch

Koriander Schwarzkümmel

Kreuzkümmel Sellerieblätter

Kümmel Thymian

Kurkuma Vanille

Lattich Ysop Zimt

Liebstöckel Zitronenmelisse

Löwenzahn Zuchiniblüten

Majoran

 

 

Was bedeutet Übersäuerung?

Gerät das Gleichgewicht aus Säuren und Basen in unserem Körper aus dem Gleichgewicht, kann dies vom körperlichen Unwohlsein bis hin zu massiven gesundheitlichen Problemen führen. Hauptursache für eine solche Übersäuerung ist eine falsche Ernährung. Mit dem bewussten Einsatz basischer Nahrungsmittel kann Abhilfe geschaffen werden.

Säuren und Basen neutralisieren sich gegenseitig, ihr Verhältnis wird durch den pH-Wert ausgedrückt. Auch unser Körper versucht, schädliche Säuren durch vorhandene Basen auszugleichen, damit die Organe störungsfrei funktionieren können. Dafür benötigt er unter anderem basische Mineralstoffe wie Calcium, Kalium und Magnesium, die in chemischen Prozessen Säuren neutralisieren. Gewinnen die Säuren jedoch die Oberhand, gerät das System aus dem

Folgen einer Übersäuerung des Körpergewebes

Der beschriebene Mineralstoffentzug kann langfristig vielfältige Schäden hervorrufen, angefangen von Karies, Haarausfall, brüchigen Fingernägeln und Krampfadern bis hin zu Osteoporose, verstopften Blutgefäßen (Arteriosklerose) und Bluthochdruck, Bandscheibenleiden oder Herzrhythmusstörungen. Auch Beschwerden wie Gicht, Arthrose, Arthritis und Rheuma, Muskelverspannungen und –schmerzen, die Bildung von Nieren-, Gallen- und Blasensteinen, Hautalterung und Cellulite können Folgen einer Übersäuerung des Gewebes sein. Hinzu kommen chronische Müdigkeit und Erschöpfung – das sogenannte Fatigue-Syndrom – Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Lustlosigkeit oder gar psychische Störungen und Depressionen. Da sich Bakterien und Pilze im übersäuerten Milieu besonders wohlfühlen, werden auch die körpereigenen Abwehrkräfte in Mitleidenschaft gezogen, die Anfälligkeit für Infekte, Allergien etc. steigt.

Was führt zur Übersäuerung?

In erster Linie sind heutige Ernährungsgewohnheiten und die industrielle Herstellung unserer Lebensmittel für die zunehmende Übersäuerung verantwortlich. Im Idealfall sollten mindestens zwei Drittel unserer Ernährung basisch sein, tatsächlich ist es meist nur ein Drittel. Dabei sind keineswegs sauer schmeckende Lebensmittel zwangsläufig säurebildend. Im Gegenteil: Zitronen und viele andere Obstsorten wirken basisch, ebenso wie Essig und Sauerkraut! Eine säurebildende Wirkung auf unseren Organismus haben hingegen in erster Linie tierisches Eiweiß, Zucker und Alkohol. So führt zum Beispiel der häufige Verzehr von Fleisch, Fisch, Wurst, Käse und Eiern zu einem Säureüberschuss bei der Verdauung und Verstoffwechselung. Das gilt ebenso für Weißmehlprodukte, Süßspeisen und Fertigprodukte und auch Getränke wie Cola und Limonaden, die Phosphorsäure enthalten, erhöhen die Säurebelastung. Letztere erhöht sich ebenfalls bei Diäten, da beim Abbau von Depotfett zur Energiegewinnung Ketonsäuren entstehen. Gleichzeitig fehlen die zur Neutralisierung benötigten Vitamine und Mineralien, die durch industrielle Verarbeitung und Konservierung verloren gehen.

Basische Ernährung kann Abhilfe schaffen

Bei der basischen Ernährung gilt es, säurebildende Lebensmittel so weit wie möglich zu meiden und basischen Lebensmitteln den Vorzug zu geben. Dazu zählen vor allem Kartoffeln, Gemüse – insbesondere Karotten, Spinat, Blattsalate und Zwiebeln – zahlreiche Obstsorten, viele Kräuter, Samen, Sprossen und Keime oder Mandeln. Es gibt auch Lebensmittel, die nur auf wenigen Ebenen säurebildend wirken und daher als „gute Säurebildner“ bezeichnet werden können, beispielsweise bestimmte Nüsse, Hülsenfrüchte oder Biogetreide wie Dinkel oder Gerste. Diese können durchaus mit basenbildenden Produkten kombiniert werden. Bei Obst, Gemüse und Salat ist unbedingt frischen, nicht industriell vorbehandelten Sorten der Vorzug zu geben. Außerdem sollten mindestens 2 bis 3 Liter täglich getrunken werden, im Idealfall Leitungswasser, das vielerorts basischer ist als alle Mineralwasser.

Gesünder und fitter mit basischer Ernährung

Kommt der Säure-Basen-Haushalt dank basischer Ernährung wieder ins Gleichgewicht, treten die negativen Auswirkungen der Übersäuerung den Rückzug an. Überschüssige Säuren und deren Schlacken werden ausgeleitet und der Körper wieder besser mit Mineralien und Spurenelementen versorgt, schädliche Bakterien und Pilze verschwinden und auch überschüssige Pfunde schmelzen, wenn der Körper kein Fett mehr zum Schutz vor Säuren und Giften einlagern muss. Chronische Erkrankungen werden verhindert, Energie kehrt zurück, das allgemeine Wohlbefinden verbessert sich deutlich.

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Basische Lebensmittel sind die Grundlage einer gesunden Ernährung. Eine gesunde Ernährung sollte zu ca. 80 % aus basenbildenden Lebensmitteln bestehen. Die folgende Liste über basische Lebensmittel hilft Ihnen bei der Auswahl und Zusammensetzung Ihrer Mahlzeiten, so dass Sie mehr basische Lebensmittel in Ihrer Ernährung berücksichtigen können.

 

 

 

Basische Lebensmittel – basenbildende Kräuter und Salate

 

Bohnenkraut Meerettich

Borretsch Melisse

Brennessel Muskatnuss

Brunnenkress Nelken

Chicoree Oregano

Chilischoten Paprika

Chinakohl Petersilie

Dill Pfeffer

Eichblattsalat Pfefferminze

Eisbergsalat Piment

Endiviensalat Radicchio

Feldsalat Romanasalat

Gartenkresse Rosmarin

Ingwer Rucola (Rauke)

Kapern Safran

Kardamom Salbei

Kerbel Sauerampfer

Kopfsalat Schnittlauch

Koriander Schwarzkümmel

Kreuzkümmel Sellerieblätter

Kümmel Thymian

Kurkuma Vanille

Lattich Ysop Zimt

Liebstöckel Zitronenmelisse

Löwenzahn Zuchiniblüten

Majoran

 

 

Basische Lebensmittel – basenbildendes Gemüse

 

Ackerbohnen Löwenzahn

Auberginen Mangold

Basilikum Navetten

Blumenkohl Paprikaschote

Brokkoli Pastinaken

Brüne Bohnen Petersilienwurzel

Chicoree Radicchio

Chili Radieschen

Chinakohl Rettich

Erbsen Romanesco

Fenchel Rosenkohl

Feuerbohnen Rote Beete

Frühlingszwiebeln Rotkohl

Grünkohl Schalotten

Gurken Schwarzwurzel

Kaiserschoten Sellerie

Karotten Speisekürbis

Kartoffeln Spinat

Knoblauch Spitzkohl

Kohl Strauchbohnen

Kohlrabi Süßkartoffeln

Kopfsalat Wasserkresse 

Koriander Weißkohl

Kraut Wirsing

Kürbis Zucchini

Lauch Zwiebel

 

 

Basische Lebensmittel – basenbildendes Obst

 

Äpfel Limetten

Ananas Mandarinen

Avocado Mangos

Bananen Mirabellen

Birnen Nektarinen

Clementinen Oliven

Erdbeeren Orangen

Feigen Pampelmusen

Frische Datteln Papayas

Granatapfel Pfirsiche

Grapefruits Pflaumen

Heidelbeeren Preiselbeeren

Himbeeren Quiten

Honigmelonen Stachelbeeren

Johannisbeeren Wassermelonen

Kirschen Weintrauben

Kiwis Zitronen

Kokosnuss Zwetschgen

 

 

Basische Lebensmittel – basenbildende Keime und Sprossen

 

Alfalfa (Luzerne) Mandelmus

Amaranth Mohnsamen

Bockshornklee Mungobohnen

Braunhirse Mungobohnenkeimlinge

Broccoli-Sprossen Quinoasprossen

Dinkelsprossen Rettichsprossen

Hirse Rucola

Kamusprossen Senfsamen

Koriandersamen Sesamsalz (Gomasio)

Kresse Sojasprossen

Leinsamen Weizenkeime

Linsen

 

 

Basische Lebensmittel – basenbildende Gräser

 

Gerstengras Quackengras

Hafergras Weizengras

Kamutgras Zinnkraut

 

 

Basische Lebensmittel – basenbildende Öle

 

Avocadoöl Leinöl

Kokosnussöl Olivenöl

 

 

Basische Lebensmittel – basenbildende Pilze

 

Champignon Pfiffering

Egerling Shiitake-Pilze

Morcher Steinpilz

Mu-Err-Pilze Trüffelpilz

 

 

Basische Lebensmittel – basenbildende Nüsse

 

Kürbiskerne Sesamkörner

Leinsamen Sonnenblumenkerne

Mandeln

 

 

Saure Lebensmittel

 

Folgende Lebensmittel sollten Sie immer mit basenbildenden Lebensmitteln konsummieren:

 

 

 

Alkohol koffeinfreier Kaffee

Amaranth kohlensäurehaltige Getränke

Auster Limonade

Brot Margarine

Brötchen Mayonnaise

Bulgur Miesmuscheln

Cola Nudeln

Dinkel Nüsse (außer siehe basenbildende Nüsse)

Eis Pizza

Eistee Quark

Energy Drinks Quinoa

Essig Reis

Fische Sauerkonserven

Fleisch (alle Arten) Schalentiere

Früchtetee Schinken

gehärtete und rafinierte Öle und Fette Schokolade

gepökeltes Fleisch schwarzer Tee

Getreidekaffee Senf

Glutamat Sojasoße

Hefeextrakt Süßigkeiten

Honig Tamari

Hülsenfrüchte Teigwaren

Instantkaffee Tofu

Joghurt Vollkornprodukte

Kaffee Wasabi

Käse (auch von Ziege und Schaf) Weißbrot

Kefir Wurst

Ketchup Zucker